Das Projekt findet zur Zeit nicht statt.
Als Stadtteilmütter besuchen sie Familien mit Neugeborenen
oder kleinen Kindern, die bislang eher isoliert und zurückgezogen leben.
Die Kontakte zu den Familien entstehen
vor allem durch persönliche Ansprache der Stadtteilmütter in ihrer persönlichen Umgebung sowie durch vermittelnde Beratungsstellen.
Die Stadtteilmütter besuchen jede Familie an 10 telefonisch vereinbarten Terminen. Sie geben ihr erlerntes Wissen aus den Schulungen weiter. Über unterschiedliche Themen der Erziehung können die Familien in der jeweiligen Muttersprache diskutieren und vielfältige Informationen gewinnen.
Ziel der Besuche ist, die Eltern zu bestärken, ihre Kinder frühzeitig und aktiv zu fördern. Durch eine Vielzahl von Informations- und Spielmaterialien zu den einzelnen Themen erhalten die Eltern Anregungen.
Die Gespräche orientieren sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Eltern. Die Stadtteilmütter sind geschult, bei Problemen in Familien über geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote zu informieren. Sie werden hier nicht beratend tätig, sondern
helfen Hürden zur Inanspruchnahme von Hilfen abzubauen.
Für diese Aufgaben wird die Schulung der Stadtteilmütter zu folgenden Themen durchgeführt:
Der Praxisteil des Kurses umfasst Hospitationen in einer Kita, Besuch von Beratungseinrichtungen, Bibliothek sowie eine Probe-Besuchsphase in Zweiergruppen.
Über den Qualifizierungskurs erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat.
Während des Qualifizierungskurses sind die Frauen von der Vermittlungspflicht freigestellt, d. h. sie müssen dem Jobcenter gegenüber keine Bewerbungs-Bemühungen nachweisen. Anschließend können Frauen, die Arbeitslosengeld II beziehen, die Tätigkeit als Stadtteilmütter im Rahmen einer MAE-Beschäftigung ausüben.
Die Stadtteilmütter treffen sich wöchentlich, begleitet und koordiniert durch die Kursleiterin. In den Gruppentreffen werden die Besuchsanfragen aufgeteilt, Erfahrungen ausgetauscht, Fragen geklärt und weitere Themen gemeinsam erarbeitet.
Um die nachhaltige Erreichung der besuchten Familien sicher zu stellen, ist der Aufbau und Kontakt zu einem regelmäßigen Elterntreff mit weiteren niedrigschwelligen Angeboten, zu welchen die Stadtteilmütter die besuchten Mütter und Väter einladen, notwendig.
Hier können sich Eltern mit ihren Kindern treffen, austauschen und sich untereinander helfen.
Auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmte Angebote der Familienbildung werden integriert.
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Projektkoordination:
Claudia Hesse-Kresinszky
Diakonisches Werk Steglitz
und Teltow-Zehlendorf e.V.
Soziale Beratung
Johanna-Stegen-Straße 8
12167 Berlin
| Telefon: | 030 - 771 09 72 |
| Fax: | 030 - 76 90 26 02 |
Das Projekt findet zur Zeit nicht statt.